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Wo endet Identität und wo beginnt die Außenwelt?

Eva Genoveva lebt und arbeitet als freischaffende Malerin in München. Seit 2010 entstehen dort figurative Gemälde, die sich mit Entfremdung, Identität, sozialer Isolation und Fragmentierung aus weiblicher Perspektive auseinandersetzen. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen im In- und Ausland.

Im Mittelpunkt ihrer Malerei stehen Figuren in psychischen und sozialen Spannungsfeldern. Ihre Bilder erzählen keine eindeutigen Geschichten, sondern eröffnen Räume für eigene Wahrnehmungen und Deutungen. Verletzlichkeit, Ambivalenz und Widerstand bilden dabei wiederkehrende Themen.

Die Materialität der Malerei ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. Eva Genoveva stellt ihre Maltafeln selbst her und entwickelt viele ihrer Farben aus selbst angeriebenen Pigmenten. So wird der handwerkliche Entstehungsprozess zu einem ebenso wichtigen Bestandteil des Werkes wie das Motiv selbst.

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